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„Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht,
sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer.“
Lucius Annaeus Seneca

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Abgedreht

Datum: 
6. Mai 2009

Als wir gestern in Takaka den Dremel wieder umgetauscht haben, ging es heute weiter zum nordwestlichsten Punkt der Südinsel, Farewell Spit. Einer langgezogene Vogelschutzhalbinsel, welche Lebensraum tausender Zugvögel ist.

 

 

Nach einer kurzen Wanderung am Strand steuerten wir über mehrere Schafweiden den „Fossil Point“ an. Jedoch sollten wir ihn nicht erreichen denn unser Marsch endete abrupt vor einer Jungbullenweide. Wie auf Kommando starrten uns dutzende Augenpaare an und unsere Motivation war dahin. Das war zuviel für uns, dann also keine Fossilien und wir drehten wieder ab.

 

 

Die Straße führte uns anschließend zum Wharariki-Beach, einer wirklich atemberaubenden Landschaft. Riesige durch das Meer geformte Felsformationen und grandiose Dünen verleihen diesem Ort eine unbeschreibliche Atmosphäre. Das wild tosende Meer und der knapp über dem Boden fegende Dünensand zeigten uns einmal mehr die ungebändigte, rauhe Schönheit Neuseelands.

 

 

Die Rückfahrt Richtung Motueka nutzte Steffi für ihre erste „wir fahren auf der anderen Seite“ Stunde. Nach anfänglichem Durcheinander und einigen „normalen“ Verwechslungen lief es nach einer halben Stunde richtig gut und so tuckerten wir voll konzentriert durch die herrliche Landschaft. „Meine Güte ist das anstrengend...“, ich bekam kurze Zeit später wieder das Steuer in die Hand und sollte es auch nicht mehr abgeben.

 

 

Nach dem Besuch einer der größten Süßwasserquellen der südlichen Hemisphäre, den Pu-Pu Springs, fuhren wir bis Nelson durch. Die Hostelwahl fiel auf das „Paradiso“ und nach dem check in wärmten wir uns erstmal vor dem kleinen Heißlüfter im Zimmer auf, da unsere Heizung im Bus immer noch kaputt war.

 

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