Am Mittwoch statteten wir der Afterhour Party der zuvor stattgefundenen Half Moon Party einen Besuch am Strand von Sabaii ab, doch die neigte sich schon dem Ende zu. So fuhren wir lieber weiter zur Insel Koh Ma, von der uns Noy bereits erzählte, dass man dort gut schnorcheln könne. Tatsächlich hat sich dieser Ausflug gelohnt, denn wir wurden mit glasklarem Wasser und einem schönen Strand belohnt. Während die anderen noch schnorchelten machten Nico und ich uns auf den Rückweg und hielten bei den Elefanten an, die ihr Leben für Touri-Ausflüge herhalten durften. Schon traurig, die Dickhäuter so angekettet zu sehen. Mein Wunsch, mal auf einem Elefanten zu reiten, verschwand in nullkommanichts.



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Am Abend haben mich die Sechs mit einem verspäteten Geburtstagsgeschenk überrascht und mir eine Thaimassage im Spa von Haadrin geschenkt. So fuhren wir am Donnerstag Nachmittag in Kolonne über die steilen Straßen in den Nachbarort und hatten so manches Mal die Befürchtung, dass die Mopeds die Anstiege nicht schafften. Wir ließen uns in Etappen eine Stunde verwöhnen. So eine Massage hat es schon in sich. Teilweise vollführten die Thais schon akrobatische Kunststücke mit uns und wir konnten richtig zuhören, wie sich alles wieder einrenkte. Der Wohlfühleffekt danach war jedoch unbeschreiblich und wir tauschten uns noch eine Weile über die Empfindungen bei einer exotischen Massage aus. Später genossen wir einmal mehr die Sonnenuntergangsstimmung am Strand und verlebten diesen letzten gemeinsamen Abend in trauter Achtsamkeit.
Am Morgen des Freitags aßen wir ein letztes Mal zusammen Frühstück und verabschiedeten uns nach einem Gruppenfotoshooting von Chris, Claudi, Steffi und Max. Beate, Torsten, Nico und ich kümmerten uns im Reisebüro von Thongsala um unsere jeweilige Weiterreise. Für die Beiden sollte es schon am nächsten Tag in die Andamanen See nach Koh Lanta und für uns am Montag mit dem Flieger von Koh Samui, über Bangkok nach Vientiane/Laos gehen.
Irgendwie war es schon ungewohnt, nun nur noch zu viert zu sein, dennoch genossen wir einen traumhaften Tag am Strand, der wirklich so schön war, dass Beate und Torsten sich spontan entschlossen, ihre Weiterreise um einen Tag zu verschieben. Und das läuft richtig thaimäßig ab. Nach einem kurzen Anruf in der Reiseagentur sollten sie selber das Datum auf ihrem Reisegutschein ändern und das wars. Es ist sowieso immer wieder erstaunlich, wie das System funktioniert. Die Entfernungen werden mit den verschiedenen Verkehrsmitteln überbrückt und so kann es schon mal sein, dass man innerhalb von acht Stunden in einem Pick up-Fähre-Reisebus-Mini Bus-Fähre-Tuk Tuk sitzt. Mit einem Zettel in der Hand, auf dem Abfahrts-und Ankunftsort stehen geht es los und unterwegs wird dieser durch Aufkleber, neue Zettel und echte Fahrkarten immer wieder ausgetauscht, bis man tatsächlich ankommt.
Wie der Zufall es wollte, wurden wir Zeugen der Kokosnussernte auf dem Grundstück unseres Resorts. Zwei dressierte Affen kletterten und sprangen von Palme zu Palme, drehten die Nüsse kraftvoll mit Händen und Füssen ab und warfen sie zu Boden. Das war wirklich ein einmaliges Schauspiel, was wir so auch noch nicht gesehen hatten.
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Am Abend sind die Resortbesitzer Noy und Martin zu einem Dinner bei Freunden eingeladen gewesen und so beschlossen wir, mit einem Pick up nach Haadrin zu fahren. Der Trubel vor Ort war völlig ungewohnt für uns und auch das Essen war eine Pleite. Noy hat uns mit ihren Kochkünsten einfach zu sehr verwöhnt. Wir versuchten es nocheinmal mit einem Besuch in einer der vielen Strandbars, doch auch die Cocktails und der Pancake waren ein Reinfall. Wir haben also die Tage zuvor alles richtig gemacht.


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