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unsere Route ...

„Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht,
sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer.“
Lucius Annaeus Seneca

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Adios Kuba

Datum: 
28. Februar 2009

Nachdem wir in den letzten sechs Wochen die unterschiedlichen Facetten dieses besonderen Landes kennenlernen durften, ist es nun an der Zeit, Abschied zu nehmen. Dieser Abschied ist begleitet von einem lachenden und einem weinenden Auge. Während unserer Reise quer durch das Land konnten wir zum einen in die tolle, abwechslungsreiche Landschaft eintauchen, zum anderen aber – und das ist noch viel wichtiger - auf viele hilfsbereite und zum Teil liebenswürdige Menschen treffen.

 

 

 

 

 

Diese Begegnungen haben unsere Sichtweise auf die Dinge verschärft und uns das Reisen ein Stück vereinfacht. Während dieser Zeit haben wir Land und Leute begriffen und wurden zwangsläufig auch mit eigenen Gewohnheiten und der eigenen Lebensweise in Deutschland konfrontiert.... Besonders gerührt waren wir von den herzlichen Abschieden auf unserem „kubanischen Weg“, von der unglaublichen Hilfsbereitschaft und der Bereitschaft zu teilen, selbst wenn es kaum etwas zu teilen gibt. Heute Morgen beispielsweise hat Tania, unsere letzte „Casa-Mutter“, uns bereitwillig von ihren jüngst auf Marken zugeteilten Kartoffeln zwei Knollen abgegeben...

 

 

 

 

 

Die Herzlichkeit der Menschen, die Schönheit und der Stolz, die Musik und das Lächeln in den meisten Gesichtern – das waren Momente, die uns glücklich machten und die wir immer positiv in Erinnerung behalten werden. Bettelnde Kinder und Erwachsene, von Armut gezeichnete Menschen, diverse Einzelschicksale, die uns übermittelt wurden bei gleichzeitiger Propaganda und Heldenverehrung - das sind die Schattenseiten, die definitiv zum Nachdenken anregen sollten.

Schwierig war es für uns, mit den sonst so normalen Dingen wie Einkaufen, Geld abheben, telefonieren und Internet klarzukommen. Oft glich es schon einer kleinen Odyssee und so manches mal gingen unzählige Stunden dafür drauf. Das war nervig. Zu gerne hätten wir auch öfter telefoniert, aber die Geldfressmaschinen von Etecsa ließen das einfach nicht zu.
 
Um Euch einen kleinen Eindruck von unserer Kuba-Route zu geben, haben wir unsere besuchten Orte auf einer Karte eingezeichnet.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Langsam aber sicher sind wir uns bewusst, dass wir noch eine lange Reise vor uns haben werden, obwohl schon jetzt soviel passiert ist und soviel in uns ausgelöst wurde. Wir sind gespannt, wie das Abenteuer weiter geht und freuen uns nun auf die Moais der Osterinsel und Chile...in der Nacht zum Sonntag geht unser Flieger...
 
 
reiseberichtvorschaubild: 
Grüsse

Hallo Chicos,
erinnert ihr Euch an unsere Begegnung in Guanabo ? Bin ja dann ins Haus nebenan gezogen zu Julia, weil ihr bei Juani wart. Dort haben sie mich am nächsten Tag beklaut - Pass Foto Geld USB stick Tagebuch- also alles weg, was man ganz gerne lieber wieder hätte. Auch Steffis emailadresse war im Geldbeutel.... schickt sie mir noch mal, dann schicke ich Euch meine Reiseberichte von Kuba!!
Julia verdächtige ich ja nicht, die war völlig geschockt, aber bei Jose (den Steffi immer Juan genannt hat) bin ich mir nicht so sicher. Ihm misstraue ich irgendwie. Kurt hat mir zum Glück noch ein paar Euro geliehen, so dass ich wieder nach Havanna gekomen bin...
Ich bin wieder in Deutschland und beneide Euch, dass ihr weiterfahrt....

Liebe Grüsse Barbara.

Posted by Barbara (nicht überprüft) on 5. März 2009 - 23:01