Beate und Torsten sind ganz früh am Morgen dieses 1. Advents nach Koh Lanta aufgebrochen. Von nun an sind wir wieder allein unterwegs und auch daran müssen wir uns erst mal gewöhnen, nachdem wir die letzten 14 Tage in Gesellschaft gereist sind. Die Hitze an diesem Sonntag war beinahe schon unerträglich und dazu kamen noch die gemeinen Sandflies aus ihren Verstecken geflogen und piesakten meine Beine. Martin und Noy meinten, dass dies alles die Vorzeichen für einen Wetterwechsel wären. Nun ja, der richtige Zeitpunkt weiterzuziehen. Um nicht völlig zerbissen zu werden, flüchtete ich ins offene Restaurant und las meinen spannenden Krimi zuende. Noys Vater beglückte mich mit eigens geernteten Rambutans (Litschis) und langsam wachte auch Nico aus seinen Träumen auf. Unsere gebuchten Fähr- und Flugtickets trudelten mit einem Tag Verspätung ein und so stand unserer Abreise nichts mehr im Wege. Wir kamen uns etwas verloren vor und unsere sehnsüchtigen Blicke gingen immer wieder zu den noch vor kurzem bewohnten Bungalows der anderen. Es war eine schöne Zeit mit Euch aber in knapp sieben Wochen sehen wir uns ja wieder.


Ein letztes Mal spazierten wir am Strand Bankai entlang und genossen dabei den Sonnenuntergang. Als wir zum Rainbow zurück kamen mussten wir beide schmunzeln, da Martin und Jack gerade dabei waren, den künstlichen Tannenbaum herzurichten. Advent, Advent, ein Tannenbaum brennt und das auf Koh Phangan bei 30 Grad unter Palmen. Bei Euch daheim ist es sicherlich fröstelig kalt, Ihr lasst Euch Glühwein und Plätzchen schmecken, doch bei uns kommt trotz der kitschigen Deko weit und breit kein Weihnachtsfeeling auf. Aber das war uns eigentlich schon vorher klar. Nun ja, es könnte Schlimmeres geben, als zur Weihnachtszeit am Strand zu liegen und baden zu gehen. Trinkt mal einen Glühwein für uns mit...




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