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unsere Route ...

„Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht,
sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer.“
Lucius Annaeus Seneca

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Alles hat ein Ende...

Datum: 
30. Mai 2009

Der Nordosten Neuseelands ist stark von der Maori Kultur geprägt und hier tritt für uns der Unterschied zwischen Nord- und Südinsel am stärksten zutage. Wir hatten im Süden nie das Gefühl, im Land der Maoris zu sein. Hier gibt es eigene Radio- und Fernsehsender, alles wird zweisprachig üersetzt und die Kultur der Maoris ist allgegenwärtig. Unser Trip führte uns ausgehend von Thames die ganze Ostküste entlang bis zum spirituellen Höhepunkt im Norden, Cape Reinga. In der Mythologie der Maoris spielt Cape Reinga eine bedeutende Rolle. Hier verlassen die Seelen der Verstorbenen
Neuseeland, um zum Ursprung zurück zu kehren, Hawaiki.

 

 

Ka ahu te wairua ki hawaiki,

E ai ki nga korero ko kupe te kaumoana tuatahi no hawaiki i te rawhiti o te moananui-a-kiwa. Nana tenei wahi i tapa ki te ingoa o te rerenga wairua. I kitea a la hel wahl e wehe atu al tona iwi ki hawaiki pamamao ina hemo. He tini nga wahi huri rauna i aotearoa i whiwhi ingoa i nga rerenga hopara a kupe inamata.“

(Quelle: Touristeninformation Cape Reinga)

 

 

Nach zwei Nächten am Cape Reinga und am 90 Mile Beach hieß es für uns langsam Abschied zu nehmen und den Verkauf unseres geliebten Paikeas vorzubereiten.

 

 

Irgendwie hat es uns überrollt und wir waren uns dessen gar nicht so recht bewusst. Das Busleben in Neuseeland ist nun vorbei und etwas wehmütig und schweren Herzens fuhren wir nach Auckland und checkten gleich für eine Woche im Hostel ein, das mitten im Herzen Aucklands, in der Nähe der Queen-Street, liegt und von dem aus wir direkt auf den futuristischen Skytower schauen.

 

Bei der Innenreinigung Paikeas mussten wir auch feststellen, dass es jetzt schwierig wird, alles wieder in unsere Rucksäcke zu verstauen. Es hat sich doch allerhand angesammelt und so ein Van hat viel Stauraum. Aber wir können ja Pakete verschicken und das eine oder andere bekommt halt die Wohlfahrt. Zur Zeit wollen hier viele junge Leute ihre Autos loswerden, sodass sich der Verkauf sehr schwierig gestalten wird. Zudem ist Winterzeit und damit low season. Der Kreis schließt sich und nun sind wir diejenigen, die ihren Bus auf einem Backpackers Carmarket anpreisen. Zusätzlich haben wir Flyer in einigen zentral gelegenen Hostels verteilt, aber wer weiß, ob sich darauf überhaupt jemand melden wird. Unsere letzte Hoffnung sind die sogenannten Dealer (Gebrauchtwagenhändler)... Also, drückt uns mal die Daumen, dass wir Paikea loswerden!

 

 

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