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„Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht,
sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer.“
Lucius Annaeus Seneca

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Auf der Suche nach dem Nabel der Welt

Datum: 
4. März 2009

Motiviert genug, um endlich den „Nabel der Welt“ zu entdecken, machte ich mich um 07:30 Uhr morgens auf und hielt dabei gleichzeitig Ahu Tongariki im Sonnenaufgang fest. Das Alter dieses Zeremonienzentrums wird auf ungefähr 900 bis 1000 Jahre nach Christi zurückgerechnet und die Moais sind fast alle 14 Meter hoch. Ich kam zum perfekten Zeitpunkt und die Atmosphäre war atemberaubend. Ich kann es nicht in Worte fassen ohne dabei Wahnsinn, unglaublich, einmalig, mystisch oder abgefahren zu sagen. Dabei sind diese tollen Bilder entstanden, während Steffi es vorzug, den Schlaf der Gerechten zu genießen.

 

 

Im aufgehenden Sonnenlicht tuckerte ich über die Insel und wollte unbedingt den „Nabel der Welt“ finden. Ich wußte ungefähr, wo ich ihn suchen muß aber nach zwei Stunden habe ich es aus Zeitmangel aufgegeben. Mit meinen Flip Flops stiefelte ich durch die Landschaft, machte Bekanntschaft mit Wildpferden, die den Scooter neugierig beschnupperten und war schon kurz davor wahnsinnig zu werden. Dieser vermaledeite Stein wollte sich mir einfach nicht zeigen und ich bin wahrscheinlich direkt daran vorbei gelaufen. Was nicht ist, kann ja noch werden und ich habe auf jeden Fall einen Grund, wieder zu kommen.

 

 

Wer weiß, wo der Stein ist, bitte bei mir melden. Hier noch ein Fahndungsfoto...

 

 

So fuhr ich auf dem roten Blitz zurück, aß schnell Frühstück, duschte und packte meine Sachen im Eiltempo. Kurz vor 12:00 Uhr waren wir abfahrbereit und genossen die letzten Augenblicke auf diesem schönen Flecken Erde.

 

 

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