Weiter im Takt, diesmal auf dem Touristdrive, einer Nebenstrecke, entlang an Mareebas Kaffeeplantagen, Termitenhügeln und dann wieder kargen Landschaftsabschnitten, die manchmal an Afrika erinnern, lautete unser Ziel Cape Tribulation. Wo der Regenwald direkt bis ans Meer reicht, was auf der Welt nicht allzu häufig vorzufinden und daher besonders ist.


Wieder einmal recht planlos fuhren wir bis Daintree Village und hofften, von dort aus weiter bis zum Kap zu kommen. Da ich nicht gründlich genug in unserer „Bibel“ las, mussten wir wieder umkehren, um zum Fähranleger zurückzufahren, da man nur mit der Fähre über den Daintree River zum Kap gelangt. Durch diesen Umweg haben wir jedoch ein riesiges Süßwasserkrokodil auf der anderen Flussseite zu Gesicht bekommen. Es war mit bloßem Auge kaum als solches wahrzunehmen, doch durch unser Objektiv verschärfte sich die Kontur und wir waren froh, uns in Sicherheit wiegen zu können. Schon beeindruckend und eben nicht wie zuvor im Zoo.


Die Fähre führte uns in wenigen Minuten über den Fluss und wir mussten im Anschluss noch weitere, knappe 40 km zurücklegen, bis wir einen schönen Campingplatz am Strand gefunden haben. Die Landschaft hat uns begeistert. Ein derartig alter Regenwald, die Berge im Hintergrund und soviel sattes Grün. Genial und zu schön, um es in Worte zu fassen. Der Strand war ein Traum und beim Anblick dieses schönen Fleckchen Erdes vergaßen wir auf einmmal all die Strapazen und teilweise langweiligen Fahrten im Van. Durchhalten wird oftmals belohnt! Nur Captain Cook hatte seinerzeit nicht so viel Glück, da er mit seinem Schiff hier auf Grund lief. Daher auch der Name für das Kap. Wir hingegen waren guter Dinge und schaukelten im Regenwald und konnten gleichzeitig auf den Ozean schauen.





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