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unsere Route ...

„Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht,
sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer.“
Lucius Annaeus Seneca

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City of Perth

Datum: 
31. Juli 2009

Die Nacht vom 23. Juli war im Vergleich zu dieser Nacht harmlos. Die vorbeirauschenden Fahrzeuge verfehlten nur um Zentimeter unsere Bordwand und so schliefen wir in dieser Nacht sehr unruhig. Total unausgeschlafen und mies gelaunt stiegen wir aus unserer Schlafstätte. Nach Öffnung der Tore fuhren wir auf das Depot und entluden schweigend unseren „untouchable“.

 

 

Eine junge Mitarbeiterin kümmerte sich um die Formalitäten und im Grunde verlief alles recht reibungslos. Wie gesagt, Hauptsache man schrottet den Motor nicht. So erhielten wir dann auch die Zusage, dass uns die Kaution binnen fünf Tagen gutgeschrieben wird. Netterweise haben sie uns noch ein Taxi zum Domestic Airport gerufen und als wir dieses dann bestiegen wurde uns nun endgültig bewusst, dass wir die Ostküste Australiens verlassen. Nach einer kurzen Verzögerung wegen den Triebwerken, was uns nach dem Horrorflug nach Tonga immer noch einen heiden Schreck einjagt, hoben wir ab und segelten in unser neues Abenteuer, die Westküste Australiens.

 

Hier wie immer ein Überblick über unsere Route an der Ostküste Australiens.

 

(Quelle: Google Maps)

 

Nach 4 ½ Stunden ruhigen Flugs nach Perth organisierten wir uns einen Shuttle zum ausgewählten Hostel und befanden uns knapp eine Stunde später im „Governor Robinsons“, einer Empfehlung des „Lonely Planet“. Dieses ruhige, saubere und stilvoll eingerichtete Hostel, das eher an ein gemütliches Hotel erinnert, vermittelte uns auf Anhieb ein Gefühl von Geborgenheit. Wenige, dafür jedoch sehr nette Leute fanden wir dort und so ist es nicht verwunderlich, dass wir die nächsten sieben Tage dort verbrachten. Einerseits mussten wir ja auf die Kaution warten und andererseits bot sich so die Gelegenheit, uns von den doch recht anstrengenden letzten Tagen zu erholen.

 

 

Perth zeigte sich uns von seiner Schokoladenseite bei Sonnenschein. Es wird viel gebaut und einmal mehr wetteiferten „historische“ und moderne Architektur miteinander. Während eines Besuchs im riesigen „Kings Park“ konnten wir die Skyline bestaunen.

 

 

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