Nachdem wir von Tonga wieder zurück nach Auckland geflogen sind hatten wir noch 2 Tage Zeit in der Hauptstadt Neuseelands. Wir trafen Kai wieder und es gab jede Menge zu berichten, da er mindestens genauso abenteuerliche Dinge im Norden Neuseelands erlebt hatte. Die Tage vergingen wie im Flug und es hieß nun endgültig Anschied zu nehmen und in unser nächstes Kapite zu starten. Nach einem absolut nervigen Check-in von 1 ½ Stunden nahmen wir unsere Plätze im Flieger nach Sydney exakt 5 Minuten vor dem planmäßigen Start ein, der sich jedoch um eine halbe Stunde verschoben hat. Es war viel zu wenig Bodenpersonal eingeplant und zu allem Übel hatten auch noch 2 Passagiere identische Namen. Anfangs verlief der Flug beunruhigend turbulent, doch mit der endgültigen Flughöhe wurde es angenehm ruhig. Nach 3 Stunden erreichten wir australischen Boden und mussten nur noch durch die nervige „Quarantäne“-Abfertigung. Ich Dussel hatte eine Zwiebel und Knobizehen im Beutel, wo eigentlich nur Gewürze drin sein sollten, doch der Beamte hat es mit einem Schmunzeln abgetan und die Knollen konfisziert. Ein Anruf bei einer kostenlosen Hostelrufnummer und wir hatten prompt eine Bleibe im Original Backpackers (ein Gruß an die Ludwig-Brüder!) in Sydney's Stadtteil Kings Cross. Nach all der Anstrengung dauerte es nicht lange und wir schliefen ein...
Gleich am nächsten Tag machten wir uns bei herrlichstem Sonnenschein auf Erkundungstour dieser besonderen Metropole. Und als Ausgangspunkt der Stadtbesichtigung nutzten wir diesmal den Skytower, um uns einen Überblick aus der Vogelperspektive zu verschaffen.





Schon bestechend die gigantische Harbour Bridge, die Oper und natürlich die vielen Wolkenkratzer. Anschließend führte uns unser Spaziergang weiter zum Hafen, wo ein Aborigine ein Konzert auf seinem Didgeridoo zum Besten gab. Er war am Körper traditionell bemalt und es machte Spaß, ihm zuzuhören. Dann jedoch waren wir zu neugierig auf das spektakuläre und allseits bekannte Opernhaus, das im langsam einsetzenden Abendlicht eher beige als weiß erschien, doch absolut imposant für ein Werk der 50-60er Jahre. Erstaunlich an der Geschichte des Gebäudes ist, dass es zum einen statt geplanter 1 Mio. $ tatsächlich 109 Mio. $ verschlang und dass 14 Jahre u. a. wegen konstruktiver Herausforderungen vergehen mussten, bevor es von der Queen 1973 offiziell eröffnet wurde. Wir waren fasziniert vom Anblick und genossen diesen umso mehr in der Opernbar im Sonnenuntergang bei Sekt und Bier...



Recht schnell haben wir uns dazu entschlossen, einen Campervan zu mieten, um die Ostküste unsicher zu machen. Ein Klick im Netz auf der richtigen Seite und 3 Tage später können wir unseren Van bereits abholen, um die Ostküste unsicher zu machen.


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