Heute wollten wir dem schönen Leuchtturm von Moeraki einen Besuch abstatten. Die Lichtverhältnisse waren zwar nicht die besten, aber es wird sich sicher lohnen, dachten wir. Oben auf der Klippe angekommen wurden wir jedoch schnell vom eigentlichen Objekt der Begierde abgelenkt. Unzählige Robben und Seelöwen ruhten sich an Land aus und auch ein kleiner Pinguin lag im Gras.

In der benachbarten Bucht zeigte sich uns dann ein Bild der Superlative: Ein Kindergarten für Robbenbabies. Diese kleinen Meeressäuger sahen einfach zu niedlich aus beim planschen. Einige von ihnen waren noch recht unbeholfen und landeten statt auf dem Felsen wieder im kühlen Nass. Aus dieser Nähe und vor allem in ihrem natürlichen Lebensraum haben wir Robben noch nie gesehen. Unglaublich. Und Dank unserer neuen Kamera versuchten wir uns als Tierfotografen, was irre viel Spaß gemacht hat. Seht selbst:




Unser nächstes Ziel sollte die schottisch angehauchte Stadt Dunedin sein. Paikea schnurrte wie ein Kätzchen und wir ließen uns einfach treiben. Angekommen und nach einem kleinen Stadtspaziergang fuhren wir auf die vorgelagerte Otago Peninsula. Der Himmel malte im Sonnenuntergang ein fantastisches Gemälde in den abgefahrensten Farben und tauchte die Oberfläche der Bucht in unglaubliche Töne. Unser Nachtlager lag direkt auf den Klippen und der am Bus rüttelnde Wind wog uns in den Schlaf.

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