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unsere Route ...

„Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht,
sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer.“
Lucius Annaeus Seneca

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Ein Königreich für ein Bett

Datum: 
18. Oktober 2009

Am Abend unserer Ankunft in Mui Ne nahmen wir das erstbeste Zimmer, das wir bekommen konnten. Wir waren einfach müde und hätten ein Königreich für ein Bett gegeben. Fast haben wir das auch, denn der Preis von stolzen 55 US$ pro Nacht entsprach nicht wirklich unserem Budget. So hieß es gestern, eine günstigere Unterkunft zu finden und im benachbarten „Hiep Hoa Resort“ wurden wir fündig.

 

 

Wir bezogen den Beachbungalow keine 10 Meter vom Strand entfernt, mit eigener Terrasse und die 20$ pro Nacht waren unserem Budget eher angemessen. Es war eine wirklich schöne, gepflegte Anlage und der kleine, von Palmen gesäumte Strandabschnitt ließ uns endgültig ankommen. Die vietnamesischen Besitzer waren freundlich und obendrein gab es Wi-Fi umsonst.

 

 

Der Wind ließ auf sich warten und so nutzte ich die Zeit, um mein Material zum wiederholten mal zu flicken. Die 06er Northbar ist mittlerweile eine einzige Baustelle aber der Zwei-Komponenten Epoxyharz leistet gute Dienste. Genau wie bei meinen in die Tage gekommenen Kites löst sich der Kleber einfach in Luft auf und zieht eine Kettenreaktion nach sich. Aber hoffentlich hält das Material die nächsten 11 Tage durch, da ich es nach unserem Vietnam Aufenthalt per Seefracht Richtung Heimat schicken werde. Die nächsten Ziele unserer Route lauten Kambodscha, Thailand, Laos und keines dieser Länder ist bekannt für gute Kitespots.

 

Wir genossen nach unserem hektischen Stadturlaub die Ruhe des Strandes und beobachteten bei einem kühlen Bier die Fischer bei ihrem Tageswerk. Es bleibt uns allerdings ein Rätsel, wie sie in ihren runden Booten mit einem Ruder navigieren und sich nicht andauernd im Kreis drehen.

 

 

Als es nachts wurde war es dann schlagartig vorbei mit der Ruhe, denn genau neben unserem Bungalow wurde vor drei Wochen ein Nachtclub erföffnet. Die „Hiep Hoa“ Besitzer waren sehr unglücklich darüber, da sie kleine Kinder haben und selbst kaum zur Nachtruhe kommen. Die fehlende Dämmung im Bungalow und die offenen Bauweise des „Sankaras“ ließen auch uns wegen der hämmernden Musik kaum ein Auge zu machen. Nach den nächsten fünf schlaflosen Nächten wechselten wir dann endlich in den  freigewordenen, gegenüberliegenden Strandbungalow.

 

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