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„Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht,
sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer.“
Lucius Annaeus Seneca

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Entlang der Bay of Plenty

Datum: 
19. Mai 2009

Nachdem wir die kleine Bucht verlassen mussten, da unser Wasservorrat erschöpft war und wir dringend eine Dusche benötigten, nutzten wir den Weg, um einen Abstecher beim East Cape einzulegen, wo sich der östlichste Leuchtturm der Welt befindet. Entlang am glitzernden Pazifik auf einer 20 km langen Schotterpiste erreichten wir endlich das Kap, doch bis zum Leuchtturm waren es noch einige Meter steil bergauf.

 

 

Es hieß mal wieder Frühsport oder Treppentraining der Superlative. Etwas aus der Puste oben angekommen, konnten wir unseren Blick in die Ferne schweifen lassen. Der uns zu Füßen liegende Pazifik, die Sonne und der Leuchturm ließen die Strapazen des Aufstiegs vergessen wir genossen den Moment.

 

 

In der kleinen Stadt Te Araroa kauften wir noch vorsichtshalber das Nötigste zu essen ein, da wir nicht wussten, was noch so auf der Strecke lag und wie unser Tagesziel lautete. Wir waren erstaunt über die Preise der Lebensmittel, die allesamt enorm höher ausfielen als in herkömmlichen Supermärkten größerer und kleinerer Städte. Hauptsächlich schien die kleine Stadt von Maoris bewohnt zu sein und es stelt sich einem die Frage, wie sie sich das teure, abgeschiedene Leben leisten können. Selbst der Sprit war ein paar Buchten weiter 30 Cent teurer als woanders. Weiter im Takt ging es zum Cape Runaway, einem Ort im Norden, wo die ersten Maoris aus Hawaiki (Hawaii) mit ihren traditioinellen Kanus gelandet sein sollen.

 

 

Die exotisch anmutenden Maoris mit ihren ab und an zutage tretenden Gesichtstattos, die Architektur ihrer traditionellen Versammlungshallen und ihre Erdverbundenheit, die uns augenscheinlich wird, wenn wir viele Kinder ständig barfuss rumlaufen sehen und noch vieles mehr machen den Nordosten Neuseelands zu etwas sehr Speziellem und Respekteinflößendem.

 

 

Wir kamen schließlich bis Opotiki und konnten auf einem Campingplatz vernünftig kochen und ausgiebig duschen. Eine Wohltat nach der anderen, die wir durch unser Vagabundenleben immer mehr zu schätzen wissen. Am Mittwochmorgen saßen wir mal wieder in einem Internetcafé und buchten endlich einen Flug ins Königreich Tonga, der uns vom 11. Juni an 14 Tage Sommer, Sonne, Wassersport, Strand, Wale, Erholung und mehr bringen soll. Wir freuen uns schon riesig auf unseren Aufenthalt auf Vava'u in einer traditionellen Pfahlhütte.... Südsee, wir kommen...

 

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