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unsere Route ...

„Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht,
sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer.“
Lucius Annaeus Seneca

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Fazit Vietnam

Datum: 
1. November 2009

Während unseres 30 tägigen Aufenthalts in Vietnam haben wir viele Gesichter dieses Landes im Aufbruch gesehen. Vom stressigen Hanoi, über die stille Halong Bucht, den ethnischen Minderheiten bei Sapa, dem touristischen Mui Ne, dem kolonialen Saigon bis hin zum Leben im und mit dem Mekong war es eine bunte Mischung vietnamesischen Lebens. Nach einigen Anfangsschwierigkeiten, wie der chaotische Verkehr und Lärm in Hanoi, das drückende Klima, das Essen aber auch die Mentalität, können wir rückblickend doch sagen, dass wir Vietnam in guter Erinnerung behalten werden.

 

Vieles wird uns immer fremd bleiben, wie beispielsweise das Essen und die Essgewohnheiten sowie der „Service“. Vietnamesen ernähren sich vorwiegend von Nudelsuppen, Frühlingsrollen, Wasserspinat, Reis und ab und an auch Fleisch und Fisch. Sie lieben es, während des Essens zu schmatzen und die Reste einfach auf den Boden zu werfen. Für uns Europäer ein völlig ungewohntes Bild. Bei Bestellungen im Restaurant ist es selten der Fall, dass man das bekommt, was man bestellt hat. Alles muss man erklären, am besten direkt auf die Karte zeigen und bei Bedarf nachhaken. Dennoch kann man den Vietnamesen dafür nicht böse sein. Sie machen manch Unaufmerksamkeit durch ihre freundliche Art wett.

 

Eine angenehme Seite des reisens ist die Tatsache, dass Vietnam noch nicht so überlaufen ist. Oft war es sogar der Fall, dass mehr Angestellte als Gäste vorzufinden waren. Trotz des sehr hohen Wirtschaftswachstums von rund 8 % muss noch viel passieren, sei es den massiven Umweltproblemen zu begegnen, die Infrastruktur zu verbessern und von den politischen Verhältnissen mal ganz zu schweigen. Uns wundert es nicht mehr, dass wir für überschaubare Strecken oft einen ganzen Tag benötigten, denn oft wurden wir im Schneckentempo durchs Land geschaukelt oder besser gesagt gerüttelt.

 

Neben den bezaubernden Landschaften werden uns v.a. die Vietnamesen selbst unvergessen bleiben. Mit ihren Reishüten, oft vermummt, um sich vor der Sonneneinstrahlung zu schützen, da weiße Haut ein Schönheitsideal ist, in den Straßen in der Gemeinschaft sitzend und erzählend, stets fleißig und geschäftstüchtig und immer mit einem Lächeln auf dem Gesicht – diesem Bild begegneten wir fast überall auf unserer Reise.

 

Wie gewohnt hier ein Überblick unserer Route:

(Quelle: welt-bild.de)

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