Am Vormittag sind wir auf Fotosafarie gegangen und die frei lebenden Flying Foxes der Insel gaben fantastische Motive ab. Es ist schon echt abgefahren, was die Natur zustande gebracht hat. Faszinierende Kreaturen, die tagsüber in den Bäumen hängen und schlafen. Sie ernähren sich u.a. von den Blüten der Kokosnusspalmen und wir konnten sie auch tagsüber direkt über unserer Hütte beobachten.




Unsere Wanderung in das benachbarte Dorf lieferte uns tiefe Einblicke in das tonganische Inseldorfleben und in die Koexistenz zweier Welten. Auf der einen Seite das Royal Sunset Resort mit einem gewissen Standard für Touristen und auf der anderen Seite das absolut einfache Alltagsleben der Inselbewohner.


Da stellte sich für uns wieder die Frage: „Was braucht man eigentlich zum Leben und was nicht? Vielleicht leben diese Menschen wesentlich entspannter als wir von Leistungsdruck geprägten Deutschen...“ Einfach mal einen Gang zurück schalten und Sieben gerade sein lassen. Unsere Fotosafarie brachte uns bis zum angrenzenden Wald der Insel. Ein fast unberührter Teil, wenn man von den vereinzelt angepflanzten Bananen und Nutzpflanzen mal absieht. Die Landwirtschaft wird hier sehr behutsam betrieben und alle großen Bäume werden stehen gelassen.






Am Nachmittag war ich wieder Kiten und teilte das Wasser mit den Muschelsammlern des Dorfes. Ich habe immer gedacht, dass Polynesier die geborenen Segler sind aber ich sah nur Motorboote. Der moderne technische Fortschritt hat auch vor den abgelegenen Inseln Tongas nicht halt gemacht und wir sahen nur die vor Anker liegenden Segelboote der besser Betuchten.


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