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„Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht,
sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer.“
Lucius Annaeus Seneca

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Hong Kong extrem...

Datum: 
4. September 2009

Flughafen, Bus, 33 Grad, dicke Luft, Straßenlärm, tausende Menschen, gehen, rennen, laufen, schwitzen, Hochhäuser, Chaos, Ordnung, geschäftiges Treiben, chinesische Schriftzeichen, Mandelaugen, Straßenschluchten, Platzmangel, beengter Wohnraum, tropfende Klimaanlagen, Bambusgerüste, Garküchen, Gerüche, Fahrstühle, Shopping, Geld ausgeben, Massen an Einkaufszentren, alle Marken, Rolltrepen, nichts - das es nicht gibt, KONSUM trotz Finanzkrise, copy watches and copy handbags?, blinkende Werbeschilder, Skyline, Metro, Fähre, Bus, Taxi, Tram, Essen gehen, Nachthimmel, Lichtermee(h)r, Erschöpfung, zu viele Eindrücke, schlafen gehen, aufwachen, Wohnklo und das Ganze geht von vorne los...

 

 

So erlebten wir Hong Kong und sind fasziniert und dennoch froh, jetzt nach Bali zu flieg(h)en. Wir haben in zwei Tagen ein Powerprogramm hingelegt und einen der heftigsten Kontraste auf unserer Reise erlebt. Vom ruhigen Strand am Ningaloo Reef bis zur hektischen Betriebsamkeit Hong Kongs machten wir eine Berg- und Talfahrt der Gefühle und Eindrücke durch. Diese Stadt hat uns nahezu verschluckt und es geschafft, 2 Wochen Strandurlaub zu absorbieren. Hier hat uns nach langer Zeit die Geschwindigkeit des Reisens wieder eingeholt. Es blieb kaum Zeit, uns einzuleben, geschweige denn darauf vorzubereiten oder einzustellen. Wir wurden ins kalte Wasser gestoßen und mussten einfach mit schwimmen. Ein unglaublicher Moloch und der unstillbare Hunger dieser Stadt lässt sie wachsen, wachsen und weiter wachsen... Wenn es irgendwann möglich sein sollte, Hochhäuser 5 km in die Höhe zu bauen, werden sie hier wohl als erstes aus dem Boden gestampft. Aber es bleibt ein unvergessliches Erlebnis und wir werden diese Metropole nicht zum letzten Mal besucht haben.

 

 

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