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„Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht,
sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer.“
Lucius Annaeus Seneca

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Im Bali unserer Träume

Datum: 
25. September 2009

Gestern sind wir nach unserer Ankunft mit der Fast-Ferry aus Gili Trawangan mit einem Taxi nach Ubud aufgebrochen. Dieser Ort soll umgeben von wundervollen Reisterrassen und zusätzlich ein beliebter Ort vieler Künstler sein. Das Örtchen war eigentlich nur wenige Kilometer von Sanur entfernt, doch angesichts des Verkehrs und der viel zu engen Straßen waren wir doch eine knappe Stunde unterwegs. In Ubud angekommen hieß es ersteinmal, eine Unterkunft zu finden. Wir klapperten einige Homestays ab und entschieden uns für einen traumhaften Garten-Bungalow im „Mandia“. Bereits beim erstmaligen betreten kamen wir uns vor wie in einem Märchen. Die kunstvoll verzierte Tür war neben dem mit Hibiskusblüten geschmückten Türbogen ein wahrer Hingucker. Unser Zimmer ist traditionell balinesisch eingerichtet und wir haben neben einer geräumigen Terrasse sogar ein Bad im Freien. Mit 190.000 Rp. (ca. 13€) pro Nacht und inklusive Frühstück können wir über den Preis nicht meckern und waren glücklich, in Ubud angekommen zu sein.

 

 

 

Der Hunger trieb uns in einen kleinen Warung mit viel versprechender Aussicht auf ein Reisfeld und bei Legongklängen ließen wir uns unser Mie Goreng und Cap Cay schmecken. Die lustigen Enten im angrenzenden Reisfeld sorgten für zusätzliche Unterhaltung. Im Anschluss daran wurden wir von den vielen Lädchen und Ständen angezogen und verfielen in einen Einkaufswahn. Schmuck, Klamotten, Handtaschen und alles mögliche wurden zu unglaublichen Preisen angeboten und wir konnten nicht widerstehen. Wir fielen am frühen Abend vor Erschöpfug nur noch in unser pompöses Bett...

 

Den Freitag nutzten wir für verschiedene Erledigungen, insbesondere musste sich Nico ja um meine Geburtstagsvorbereitungen kümmern. Nach all der Heimlichkeit am Vormittag spazierten wir nach einem Mittagsimbiss über das Dorf Campuan nach Penestanan. Der Schweiß lief nur so, doch die Mühen haben sich gelohnt.

 

 

Endlich befanden wir uns inmitten von tausenden Reisterrassen und waren fern ab jeglicher Touristenpfade neben den Bauern ganz allein unterwegs. Es war eine unglaubliche Atmosphäre, die wir wegen unsereres mittlereweile leeren Kamera-Akkus nicht wirklich einfangen konnten, aber in unserem Herzen und in der Erinnerung behalten werden. Wir konnten kaum fassen, dass drei zierliche Balinesinnen unentwegt frisch gegossene Ziegel auf ihren Köpfen transportierten. Wir genossen die Aussicht auf die vielen kunstvoll angelegten Terrassen, die geschickten Bewässerungssysteme und die in der Ferne sich abzeichnenden Vulkane. Hier sind wir endlich im Bali unserer Träume und Vorstellungen angekommen. Die himmlische Ruhe, die nur von Tempelklängen „unterbrochen“ wurde und die tolle Aussicht haben diesen Tag zu einem besonderen gemacht.

 

 

 

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