Manchmal dauert es eben etwas länger, ein Land oder einen Teil dessen so kennenzulernen, wie es einem vorschwebt. Unser Traum von Bali wurde insbesondere in der letzten Woche rund um Ubud wahr. Bei einem spontanen Spaziergang im warmen Sonnenschein entlang der Reisfelder, beim Anblick der verschiedenen, liebevoll angefertigten Handarbeiten oder durch das Lächeln der freundlichen Balinesen hatten wir endlich das Gefühl, dort angekommen zu sein, wo wir hin wollten. Die kunstvoll angelegten Reisterrassen mit ihrem ausgeklügelten Bewässerungssystem waren neben meinem „royalen“ Geburtstag Highlight unserer Indonesienreise. Ebenso bleibt die Geschicklichkeit der Balinesen in vielerlei Hinsicht unvergessen. So hat sich beispielsweise dieses Bild in unseren Köpfen eingebrannt: Eine junge Mutter transportiert neben ihren beiden kleinen Kindern auf dem Moped eine große Schale gefüllt mit Lebensmitteln auf ihrem Kopf und schien alles fest im Griff zu haben.
Noch nie zuvor haben wir so hautnah miterlebt, wie konsequent und beinahe aufopferungsvoll Religion gelebt wird. Der balinesische Hinduismus hat uns dabei vor Augen geführt, dass alles, was den Balinesen lieb und wichtig ist, eine Seele besitzt – und wenn es ein Auto ist...Dafür basteln sie tagein, tagaus kleine Opfergaben. Auch nicht umsonst wird Bali die Insel der Götter und tausend Tempel genannt. Jedes Dorf hat mindestens 4 Tempel und jede Familie zusätzlich eigene Altare, zu Ehren von Brahma, Wishnu, Shiva und Co.
Da Indonesien jedoch noch viel mehr zu bieten hat als größter asiatischer Staat nach China und Indien, würden wir gerne eines Tages zurückkommen, um noch tiefer in dieses exotische Land und insbesondere in die Tierwelt einzutauchen.
Hier wie immer zum Abschluss ein Überblick unserer Route:

(Quelle: Touristeninformation Bali)
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