Ausgeschlafen und die Hotelumgebung bei Tag inspiziert machten wir uns auf die Suche nach einem Frühstück.



Auch das wurde zu einer Herausforderung. Mc Donald's bot nichts Dergleichen an und eine Senora wollte uns in die stinkende Cafeteria Nena locken...Dort hätten wir vielleicht 99 Luftballons bekommmen, jedoch keinen Bissen herunter. In einem Supermarkt folgten wir einem Wegweiser und landeten am Eingang des Parkhauses, wo wir zumindest einen leckeren Kaffee und ein Hot Dog mit Palta (Avocadoaufstrich) bekamen. Antofagasta haben wir in der kurzen Zeit jedenfalls nicht von der Schokoladenseite kennengelernt und der erste Eindruck war mehr schlecht als recht.
Aber einen Hoffnungsschimmer hatten wir noch: Das Wahrzeichen der Stadt und der Region - La Portada de Antofagasta, ein riesiges Felsentor in der Brandung. Und siehe da, es war beeindruckend, was die Natur im Laufe der Jahrmillionen zustande gebracht hat: Das abgesenkte Vulkangestein wurde durch das Meer überflutet und von Muscheln, Schnecken und Schalentieren belagert. Das Gestein erodierte bis das Felsentor von der Küste abgetrennt wurde und wie ein Monument im Pazifik stehen blieb.




Als wir den Pfad an der Steilküste hinuntergingen fühlten wir uns wie in einem Bild von Salvador Dali. Einfach fantastisch und ganz surreal. Sogleich hatten wir auch einen tierischen Reiseleiter und eine treue Begleiterin an unserer Seite, die wir Bruni tauften.


Zu Dritt genossen wir die herrliche Aussicht auf die mit Streifen durchzogene Steilküste mitsamt ihren Ablagerungen und natürlich das Tor zur Brandung. Zur Belohnung für ihre Ausdauer gaben wir Bruni unseren mittlerweile durch die Hitze im Auto ebenso bizarrr geformten Käse.






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