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unsere Route ...

„Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht,
sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer.“
Lucius Annaeus Seneca

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Lao Lao und BBQ

Datum: 
14. Dezember 2009

Das schöne Wetter trieb uns hinaus und wir spazierten am Nam Khan Fluss entlang, der in den Mekong mündet. Wir sahen den Fischern bei ihrer Arbeit zu und beobachteten die Männer und Frauen auf ihren Beeten am Hang. Die Uferpromenade wird von nahezu prächtigen Häusern umgeben und am Mekong wurden nach und nach Straßenrestaurants geöffnet.

Die Wanderung machte uns ganz hungrig und da es eigentlich unser letzter Abend in Laos sein sollte, entschieden wir uns für ein traditionelles Barbecue im Lao Lao Garden.  Der Kellner entnahm das Mittelstück unseres Steintisches und ersetzte es durch einen mit Holzkohle gefüllten Schamottebehälter. Er kam ein weiteres Mal und brachte eine gugelhupfähnliche Metallschale und befüllte sie mit Brühe, Gemüse, Pilzen, Glasnudeln und Ei und zu guter Letzt bedeckte er die Spitze mit Speck und briet dünne Scheiben von Hähnchen, Rind und Wasserbüffel. So brutzelte und brodelte es vor unseren Augen und die Neugier wuchs, wie es wohl schmecken wird. Durch kleingehackten Knobi und Chilli war es eine feurige Angelegenheit, die durch den süßen, nussigen Dip nur leicht abgemildert wurde. Uns lief der Schweiß von der Stirn. Es war alles in allem ganz köstlich und ein etwas anderes, ganz gesundes Grillerlebnis, abgesehen von den Rauchschwaden, die wir einatmeten. Als runden Abschluss bestellten wir noch zwei Lao Lao, dem Nationalschnaps schlechthin. Wir zogen in eine weitere Bar und auch dort gab es was vom Fusel.

 

Wir lernten den Engländer Bob kennen und beschlossen, in die Bowlinghalle zu fahren. In Laos schließen nämlich alle Restaurants und Bars vor Mitternacht. Sie sind dazu per Gesetz angehalten. Für die Bowlinghalle scheint es wohl eine Ausnahme zu geben und so trafen wir dort auf viele junge Leute in Feierlaune. Auch wir waren mittlerweile gut angeheitert und unser Aufenthalt wird wohl um einen Erholungstag verlängert werden müssen. Wir waren eine bunt zusammengewürfelte Bowlingtruppe, in der Nico es schließlich auf den 2. Platz brachte. Ich hingegen war nur zum Auftakt gut und legte einen Strike hin, doch alle weiteren Würfe waren erbärmlich. Um 04.00 Uhr morgens waren wir dann wieder zu Hause und schliefen mit dem ersten Hahnenschrei ein.

 

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