Zu gerne wären wir noch länger im schönen, warmen Norden geblieben, doch die Zeit saß uns im Nacken und so hieß es Abschied zu nehmen, um wieder gen Süden zu fahren. Wir planten 5 Tage für die Rücktour ein und heute gegen 10:00 Uhr hatte die Straße uns wieder. Das Moto hieß - Meter machen - und so fuhren wir so weit, wie uns „Paul“ tragen würde.



Nach Einbruch der Dunkelheit hängten wir uns an einen „road train“ und ließen uns bis Mitternacht „hinterher ziehen“. „Road trains“ sind unglaublich lange LKWs, die mit 120km/h die Straßen entlang donnern und alles Tierische aus dem Weg räumen, was uns und „Paul“ einen Totalschaden zufügen würde. Unglaubliche 14 Stunden und 1200 km später machten wir auf einer Rest Area kurz vor Mackay halt und legten uns für ein paar Stunden aufs Ohr. Es war nicht unbedingt ein romantischer Schlafplatz, da die wie fahrende Weihachtsbäume beleuchteten Trucks die ganze Nacht mit einem ohrenbetäubenden Lärm an uns vorbei krachten. Das dünne Blech erzitterte regelrecht und mit diesen in fast regelmäßigen Abständen auftretenden Vibrationen wurden wir in den Schlaf gewogen.
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