Wir starteten den Tag am Strand mit Schorcheln am Riff und Muscheln sammeln. Bei herrlichem Sonnenschein beschlossen wir, in die Stadt zu fahren. Dan, unser Resortbesitzer, hat uns den lokalen Bus empfohlen, da dieser uns auf dem günstigsten Weg nach Nuku'alofa bringen würde. So standen wir an der einzigen Hauptstraße und warteten und warteten...Zeit spielt hier in Tonga keine Rolle, was mir sehr gut gefällt, aber nach 50 Minuten warten in brütender Hitze war es selbst mir zu viel. Nachdem wir unsere Wasserflasche mittlerweile schon fast ausgetrunken hatten kam der Bus endlich. Einen Busfahrplan und eine Haltestelle gab es nicht und wir stoppten ihn einfach an der Straße.


Nach unserer Ankunft am Busbahnhof sind wir zu Fuß in die Stadt gelaufen und waren erstaunt, solch eine Übersichtlichkeit vorzufinden. Einmal die Hauptstraße hoch und runter und das wars. Für eine Hauptstadt hatten wir ein bischen mehr erwartet aber wenigstens schien die Sonne.


Der Hunger trieb uns in ein italienisches Restaurant und in freudiger Erwartung einer Salami-Pizza und hausgemachter Pasta lief uns schon das Wasser im Mund zusammen. Es hat total lausig geschmeckt aber wir waren einfach hungrig. Die Leute sind hier einfach so nett, so dass man ihnen nichts krumm nehmen kann und eine Beschwerde wahrscheinlich auch nichts bringen würde.


Wir beließen es dabei und fanden uns gegenüber im einzig vernünftigen Cafes Nuku'alofas, dem „Friends-Cafe“, mit Touristeninformation und Internet-Anschluss ein. Endlich wieder E-Mails checken und es folgte ein riesen Schock- die Karte von Steffi wurde irgendwo kopiert und es wurde damit munter in America eingekauft. Uns wurde heiß und kalt denn schließlich ging es um eine Menge Geld. Wir telefonierten per Skype nach Deutschland und wie ihr Euch vorstellen könnt, war das Ganze echt anstrengend und solche Dinge z.B. aus Tonga zu regeln grenzte schon an ein Wunder. Mittlerweile lieben wir das Internet...
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