Heute schliefen wir bis in die Puppen und verdauten erstmal die Eindrücke und auch die Steaks der letzten Tage. Es ist schon wieder so viel passiert und diese Ereignisfülle wird die nächsten vier Tage anhalten. Das Frühstück ließen wir sausen und machten nachmittags, nachdem ich endlich meine 15 Karten - auch die kubanischen - geschrieben hatte, einen Stadtrundgang durch San Pedro.


Es wirkte durch die Lehmhütten und insbesondere durch die indianisch anmutenden Atacameňos sehr viel traditioneller und ursprünglicher als der mittlere Teil des Landes. Überall wird Kunsthandwerk angeboten, wie beispielsweise Schalen aus getrocknetem Kaktus, Keramik -und Webarbeiten, Silber- und Kupferschmuck, gestrickte Mützen, Schals, Socken usw. und man kann getrost einen Batzen Kohle ausgeben...Täglich strömen neue Besucher in die Wüstenoase, um die Faszination dieser Region zu erleben.




Während wir in einem Restaurant mit Wi-Fi-Zugang die aktuellsten Berichte einstellten bemerkten wir, dass erneut ein Sturm aufzog und es zu regnen begann. Also scheint es doch nicht nur alle 10 Jahre in dieser wohl trockensten Region der Welt zu regnen. Für die Wüstenblüte reicht es aber wohl auch noch nicht aus.Ein beinahe unwirkliches Bild zeigte sich uns draußen: Ein großer Regenbogen in der Wüstenoase und im Hintergrund die gewaltigen mit Schnee bedeckten Vulkane. Ein unglaublicher Anblick...
Am frühen Abend, noch vor Sonnenuntergang ging es dann mit unserem kleinen KIA in das bekannte Valle de la luna, das seinem Namen alle Ehre macht.


Wir bestiegen eine riesige Sanddüne und kamen uns vor wie auf dem Mond. Überall ragten bizarre Felsformationen hervor, die nach und nach in die aufsteigende Abendröte eintauchten.


Mit jedem Schritt entdeckten wir neue Motive, die uns sprachlos machten. Den echten Mond haben wir wegen der Wolken nicht gesehen, doch das änderte nichts an der ohnehin schon reizvollen Kulisse.


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