Valentinstag. Fernando hat Steffi eine gebundene Gladiole geschenkt und sie war sehr überrascht und gerührt. Nach dem Frühstück genossen wir es, einfach mal gar nichts zu machen. Ich habe in meinem spannenden Buch gelesen und konnte mich nicht davon trennen. Irgendwann wurde Steffi hippelig und neugierig auf die Stadt. Also, auf zur Stadtbesichtigung, doch es kam ganz anders. Im Internetbereich von „Etecsa“ tauchte plötzlich eine Touristin auf. Sie fragte mich, ob ich schon mal einen Flug übers Netz gebucht hätte. Sie bat uns um Hilfe und wir waren froh, endlich mal wieder deutsch mit jemandem reden zu können. Aus dieser kurzen Begegnung wurde letztlich ein halber Tag. Katrin schlug vor, auf die Dachterrasse des Hotels „Casa Granda“ zu gehen, von der man eine tolle Aussicht auf Santiago hat.


Der Nachmittag dort oben verlief sehr entspannt und mit jeder Menge Gesprächsstoff; u. a. hatte Katrin gerade einen Segeltörn über den Atlantik gemacht. In den vielen interessanten Stunden haben wir so manchen Mojito geleert und uns über das Leben, Reisen und Me(e)hr ausgelassen....


Schließlich luden wir sie in unserer Casa zum Abendessen ein, um den Tag zur Abwechslung kulinarisch ausklingen zu lassen. Marthas Camarones (Garnelen) waren ein Gedicht, das wir uns für morgen gleich nocheinmal bestellt haben.
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