weltreise

unsere Route ...

„Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht,
sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer.“
Lucius Annaeus Seneca

Reiseberichte
«  

Mai

  »
M T W T F S S
 
1
 
2
 
3
 
4
 
5
 
6
 
7
 
8
 
9
 
10
 
11
 
12
 
13
 
14
 
15
 
16
 
17
 
18
 
19
 
20
 
21
 
22
 
23
 
24
 
25
 
26
 
27
 
28
 
29
 
30
 
31
 
 
 
 
   
     
 

Unendliche Weiten

Datum: 
23. März 2009

Heute stand die Salzwüste mit ihren Flamingos auf dem Programm. Mit Juan hatten wir einen redseligen Guide und dankenswerterweise hat Melanie mit ihren Spanischkenntnissen die Übersetzerin gespielt. Entlang des Pfades stapften wir durch Unmengen von Kristallen und konnten das Salz förmlich riechen.

 

 

Mit Blick auf die benachbarten Vulkane erklärte uns Juan, dass es vor ein paar Tagen für zwei Stunden geschneit hätte und daher die Berge aussehen als seien sie mit Puderzucker bestreut worden. Wieder einmal hatten wir Glück...Nun aber lenkten die Flamingos ihre Aufmerksamkeit auf uns. So dicht und in dieser Vielfalt haben wir diese anmutigen Vögel noch nie beobachten können. Im Salar leben drei Arten: der chilensche, der andische sowie der James Flamingo. Einer schöner als der andere. Sie ernähren sich von den Mikroorganismen und den kleinen Shrimpsen aus den Lagunen.

 

 

Weiter im Takt ging es ins kleine Dorf Toconao, wo wir zufällig auf eine alte Dame stießen, die uns ihre Lamas und ihre Handwerksstube zeigen wollte. Gesagt, getan folgten wir ihr und sie hielt tatsächlich 3 Lamas und zwei Schafe auf ihrem kleinen Hof.

 

 

Stolz zeigte sie uns, dass sie in der 2006-er Ausgabe des deutschen Marco Polo Reiseführers Chile abgebildet worden ist. Erstaunt waren wir als sie plötzlich ihre aktuelle Strickarbeit herausholte. Diese Senora strickt nicht etwa mit gewöhnlichen Stricknadeln, nein es mussten echte Kaktusstacheln sein. So findet wirklich alles vom stachligen Ungetüm seine Verwendung. Ihr kleiner nett dekorierter Webstuhl war auch nicht zu verachten...

 

 

Juan fuhr mit uns ins Valle El Jere, das eingebettet in einem Canyon durch den kleinen Gebirgsfluss sehr fruchtbar war. Es fühlte sich zur Abwechslung mal ganz gut an, soviel grün zu sehen und dass in der kargen Wüstenlandschaft dazu. Überall standen Obstbäume und wir kamen uns vor wie im Paradies. Es fehlte nur noch die kleine Schlange. Entspannt spazierten wir durchs Tal und Juan erklärte uns, welche Früchte die Einheimischen mit welcher Zubereitungsweise wofür oder wogegen einnahmen.

 

 

Nach knapp fünf Stunden neigte sich dieser Ausflug seinem Ende zu und wir mussten uns ersteinmal sammeln bei den ganzen Eindrücken und Erlebnissen....

 

 

reiseberichtvorschaubild: