Heute erkundeten wir die schroffe Küste Richtung Exmouth, wo einige Blowholes zu beobachten waren. Schon das Begrüßungsschild machte uns darauf aufmerksam, dass diese Monsterwellen tödlich sein können. Wir hatten auch nicht ernsthaft vor, hier baden zu gehen.



Dafür boten sich uns gewaltige Blowholes und das Rot der eisenhaltigen Felsen im Kontrast zum Blau des indischen Ozeans waren unglaublich. Er schäumte und sprudelte nur so vor sich hin und wir waren von der ersten Minute an begeistert. Eine imposante Kulisse und das Wetter belohnte uns mit blauen Himmel und Sonnenschein. Nach den letzten Tagen mit eher dürftigen Sonnenstrahlen war es eine Wohltat, wieder blinzeln zu müssen.




Auf dem Weg entlang der Küste und der unbefestigten, mit Schlaglöchern übersäten, Sandstraße ächzte „Mister Xing“ gewaltig und irgendwas klapperte vorne. Wir drückten fest die Daumen und hofften, dass er die nächsten Tage und vor allen Dingen die Rückfahrt nach Perth übersteht. Als Nachtquartier suchten wir uns den „Quobba Homestead“ aus, ein sehr ursprünglicher und einfacher Campingplatz an einem der ungezähmten, wunderschönen Strände.


Der Hausstrand entpuppte sich als wahres Paradies für Muschelsucher wie wir es sind und es kam eine Kauimuschel nach der anderen in die Hosentasche.


Bei der wohligen Wärme der Sonnenstrahlen genossen wir unsere Zweisamkeit und ließen die letzten Tage Revue passieren.
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