In Hokitika haben wir dann nach einer erholsmamen Nacht die Stadt besichtigt, die insbesondere wegen ihrer Kunsthandwerkslädchen sehenswert ist. So statteten wir dann auch eine der vielen Jadefabriken einen Besuch ab und warfen einen Blick hinter die Kulissen.




Natürlich verließen wir den Laden mit dem einen oder anderen Greenstone mehr im Gepäck und steuerten unser nächstes Ziel an – Punakaiki. Die West Coast Road war schon allein eine Reise wert. Die Berge zur Linken und die tolle Küste mit ihren Felsformationen zur Rechten gaben ein unglaublich faszinierendes Bild ab und wir genossen die Fahrt bei Sonnenschein und sogar Radioempfang.
Punakaiki wiederum ist für seine Pancakerocks und Blowholes bekannt. Die Felsen im Pazifik sahen haargenau aus wie endlos geschichtete Pfannkuchen und wir bekamen direkt Appetit auf Selbige. Nur leider hatten wir die Zutaten nicht dabei. Egal, der steinerne Anblick hat dann für's Erste auch gereicht. Es ist wirklich genial, was die Natur in Jahrmillionen so zustande bringen kann, was wir an diesem Tag nicht schaffen sollten.


Nach einer Nacht auf einem von tausenden von Sandfliegen umgebenen Campingplatz ergriffen wir als Letzte die Flucht, da wir erst nach der Check out time erwacht sind. Wir besuchten die versteinerten Pfannkuchen erneut - diesmal bei Sonnenschein. Jedoch wirken sie bei rauher Wetterlage einfach plastischer und spektakulärer. Auf einem Picknickplatz war Nico dann ganz ergriffen von einem Weka-Vogel, der aussah wie ein kleiner übrig gebliebener Saurier. Ganz zutraulich, mit ein bißchen Unterstützung von Cornflakes, ließ er sich dann in allen nur denkbaren Posen ablichten – ganz zu Nicos Freude, der in seiner Rolle als Tierfotograf aufging.


Unsere Reise führte uns weiter in den Norden zum Abel Tasman Nationalpark, wo wir ein wenig mehr Zeit verbringen wollen. Wir befinden uns hier im Herzen des Obstanbaugebietes Neuseelands und konnten erstmals Kiwi- und Grapefruitbäumchen aus der Nähe begutachten. Wann sieht man das schon mal. So ist es auch nicht verwunderlich, dass man am Wegesrand für nur einen Dollar ein Dutzend der Vitaminbomben erstehen kann.



Landschaftlich gesehen ist der gesamte Nationalpark einfach eine Augenweide. Es gibt so viele schöne Ecken zu bewundern und man muss einfach ein paar mehr Tage einplanen, um genießen zu können.
Am Sonntag trafen wir dann durch Zufall die beiden sympathischen Thüringer Julia und Steffen mitten im (N)irgendwo wieder und die Freude war groß. Gemeinsam begaben wir uns auf die Suche nach dem bekannten Split Apple Rock und fanden ihn dann ein paar Serpentinen und Urwaldpfade weiter. Nach einem Picknick in der Stephen's Bay trennten sich unsere Wege dann erneut. Diesmal jedoch mit einem Abschiedsbild:


reiseberichtvorschaubild: